Zwei erlebnisreiche Tage beim Sommerferienprogramm im Tierheim
Spiel, Spaß und jede Menge tierische Begegnungen: Im Rahmen des diesjährigen Sommerferienprogramms öffnete das örtliche Tierheim an zwei Tagen seine Türen für interessierte Kinder. Dabei konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur das Tierheim und seine Bewohner kennenlernen, sondern auch viel Wissenswertes über den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit Tieren erfahren.
Zu Beginn stand das gegenseitige Kennenlernen auf dem Programm. Bei gemeinsamen Spielen konnten die Kinder zunächst in entspannter Atmosphäre ankommen und einen ersten Einblick in die Arbeit und den Alltag des Tierheims erhalten. Anschließend ging es natürlich zu den eigentlichen Hauptdarstellern des Tages: den Tierheimtieren. Die Kinder durften verschiedene Tiere besuchen, sie – wo es möglich war – streicheln und bei der Fütterung mithelfen. Dabei erfuhren sie ganz nebenbei, welche unterschiedlichen Bedürfnisse die Tiere haben und worauf bei ihrer Versorgung geachtet werden muss.
Auch die Kreativität kam an den beiden Tagen nicht zu kurz. Ein buntes Bastelangebot bot den Kindern die Möglichkeit, verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tierheimbewohner oder die eigenen Tiere Zuhause selbst herzustellen. So entstanden unter anderem Schnüffelmatten für Hunde, Filzbälle für Katzen sowie Futterbeutel und Beschäftigungsröhren für die Nager. Mit viel Geduld und Begeisterung wurde geschnitten, geknotet, gefilzt und gebastelt. Die fertigen Werke konnten anschließend direkt den Tieren zugutekommen und sorgen auch nach dem Ferienprogramm noch für Beschäftigung und Abwechslung im Tierheimalltag.
Ein weiterer Höhepunkt war der Tierführerschein. Bei einem Quiz mit verschiedenen Stationen konnten die Kinder zeigen, was sie bereits über Tiere wissen, und gleichzeitig viel Neues dazulernen. Dabei ging es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern vor allem um Situationen, die im täglichen Umgang mit Tieren wichtig sind. Die Kinder lernten beispielsweise, wie man sich einem Hund richtig nähert, worauf beim Anleinen zu achten ist und wie sich Tiere durch ihre Körpersprache verständigen.
Besonders spannend war die Frage, wie sich die Körpersprache von Hunden, Katzen und Kaninchen richtig deuten lässt. Denn nicht jedes Tier zeigt Freude, Angst, Unsicherheit oder Unwohlsein auf die gleiche Weise.
So verband das zweitägige Sommerferienprogramm spielerische und kreative Aktivitäten mit wichtigen Informationen rund um Tierhaltung, Tierschutz und einen respektvollen Umgang mit Tieren. Neben vielen schönen Begegnungen mit den Tierheimbewohnern nahmen die Kinder vor allem eines mit nach Hause: Wer Tiere verstehen und gut mit ihnen umgehen möchte, muss ihre Bedürfnisse kennen, aufmerksam beobachten und verantwortungsvoll handeln.










